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Wärme für die kalten Nächte

NEUE HEIZUNG FÜRS GEWÄCHSHAUS

In einer Winterperiode habe ich verschiedene Gewächshausheizungen ausprobiert.

Juliana hat Heizungen in 3 Größen passend für 5, 10 und 15 m² Gewächshäuser im Angebot. Alle werden mit Petroleum betrieben. Die Petroleumheizungen eignen sich am besten für das zeitige Frühjahr oder den Herbst, wenn die Nachtfröste nicht zu hart sind.

Wichtig ist, dass geruchloses Petroleum oder Lampenöl von guter Qualität verwendet wird, andernfalls riskiert man, dass Pflanzen und Gewächshaus verrußen. Petroleum verbrennt Sauerstoff und beim Verbrennen von Gas bildet sich Kondenswasser. Daher ist Ventilation wichtig, damit dem Gewächshaus Frischluft zugeführt wird.

Der Nachteil von Petroleumheizungen ist, dass sie nicht thermostatgesteuert sind.

WIR GEBEN GANZJÄHRIG GAS

 

Ich bin dabei, das 2,5 kW-Modell zu testen. Vorläufig habe ich die Heizung in den kalten Nächten Ende April und an zwei Tagen Anfang Mai benutzt. Sie funktioniert soweit ganz wie erwartet, und ja, man genießt die kleine Gasflamme, die an der Düse zu sehen ist, richtiggehend und nicht zuletzt den Anblick, wenn sie dann voll aufdreht und auch selbst wieder herunterregelt. Gezündet wird mit Piezozündung, also elektrischer Zündung ohne Streichhölzer.

Erst muss man einen Knopf drücken, um das Gas aufzudrehen und dann drückt man gleichzeitig auf einen Schalter, mit dem ein Funke erzeugt wird. Und eben dieses Manöver ist bei dem Modell ziemlich schwierig. Es erfordert Fingerkraft und eine etwas unbequeme Arbeitshaltung, um das Gerät zum Laufen zu bringen. Das hätte man gerne etwas geschmeidiger lösen können. Auf dem Regler stehen auch keine Gradzahlen zum Einstellen der Temperatur, sondern nur ein dicker werdender Strich, da muss man sich vorsichtig vorantasten. 

Und wie ist das mit dem CO2, macht Gas da nicht Probleme?  Nein, sagen die Gas-Herstellern. Das bisschen, was bei der Verbrennung freigesetzt wird, verbrauchen die Pflanzen, die im Gewächshaus stehen, also haben wir hier eine CO2-neutrale Sache. 

Davon abgesehen kostet dieses „wunderbares Ding“ eine schöne Stange Geld. Das Modell mit 2,5 kW ist für etwas 325 € zu haben und das große mit 4,2 kW für etwas 390 €. Wahrscheinlich werden Sie es erst zum Herbst brauchen, also haben Sie bis dahin noch etwas Zeit zum Sparen.

 

Beitrag von Lars Lund.